Sonnensegel gestern und heute

Sonnensegel in der Antike

Die Geschichte der Sonnensegel geht weit in die Antike zurück. Ob es nun ein prächtiger Baldachin vor dem Zelt eines Feldherren war oder einfach ein bzw. mehrere Leinentücher, die zwischen Holzpfosten mit Seilen gespannt wurden um die Soldaten des Lagers vor Sonne, Wind und Regen zu schützen spielt dabei keine Rolle. Die Unterschiede bestanden lediglich darin, dass das Sonnensegel des Feldherren wohl deutlich prächtiger aussah als die Sonnensegel der einfachen Soldaten oder die der Menschen auf den Märkten. Der Zweck war aber immer derselbe:
„Schutz vor Sonne, Regen, und Wind“.
Eines der bekanntesten Sonnensegel-Bauwerke in der Vergangenheit war das Velarium, das auf dem letzten Stockwerk des Kolosseums in Rom die Menschen vor Sonne und Regen während der Gladiatorenkämpfe bewahrte.

Sonnensegel von heute

Die großen Unterschiede liegen natürlich in den verwendeten Materialen und Techniken. Das Grundmaterial des heutigen Sonnensegels besteht aus Hightech Markisentüchern wie Acryl-Markisenstoff oder aus Polyesterfaser-Markisenstoffgewebe. Die Pfosten (Masten) sind heute eher selten aus Holz, dafür aber aus verzinkten Stahlrohren, die man zusätzlich in allen RAL-Farben pulverbeschichten kann.
Polierte Edelstahlrohre sind dabei die wohl eleganteste Form um ein textiles Bauwerk wie das Sonnensegel aus Markisentuch und wetterbeständigem Stahl zu erstellen. Solche Bauwerke haben immer eines gemeinsam, sie sind und bleiben immer ein Blickfang oder einfach ausgedrückt ein echter „Hingucker“

Sonnensegel Standardformen

  • Rechteckige Sonnensegel
  • Dreieckige Sonnensegel
  • Trapezförmige Sonnensegel
  • Allgemeine Viereckformen

Webseiten zum Thema Sonnensegel

Haben Sie eine interessante Seite zu dem Thema Sonnensegel oder Baldachin- Sonnensegel? Schreiben Sie uns eine E-Mail, dann kann sie hier auf der Sonnenschutzseite verlinkt werden.
Sonnenschutz

Sonnensegel - das textile Bauwerk

Der konkave Stoffkantenzuschnitt

Der konkave Stoffkantenzuschitt ist ein technisches „Muss“ um das Sonnensegel bei der Montage richtig verspannen zu können. Auch ein Seil im Hohlsaum des Sonnensegeltuches wird benötigt, um im gespannten Zustand den Stoffkanten eine zusätzliche Festigkeit zu verleihen. Die Ränder des Sonnensegels würden ohne das rundum laufende, gespannte Seil (vorzugsweise ein rostfreies Edelstahlseil V2A) sonst einfach nur im Wind flattern. Das über die Sonnensegelecken gespannte Seil verspannt so das Sonnensegel von innen nach außen und stabilisiert es gegen den Wind.

Das richtige Montagezubehör

Damit Sie Ihr Sonnensegel perfekt aufspannen können, braucht man natürlich noch das eine oder andere passende Zubehör wie:

 

  • Spannschlösser (für jede Ecke ein Stück)
  • Seil (vorzugsweise ein Edelstahlseil V2A)
  • Karabinerhaken oder Schäckel
  • Seilklemmen
  • Ausreichend dimensionierte Pfosten, auch Masten genannt
  • Bodenhülsen für die Pfosten, falls erforderlich

 

Alle Bauteile sollten natürlich rostfrei sein, damit Sie auch eine lange und ungetrübte Freude an Ihrem neuen Schmuckstück auf der Terrasse oder im Garten haben.

Sicherheitshinweis

Bei Windstärken über 6-8 sollte das Sonnensegel kurzfristig abgehängt werden, damit es beim Sturm keinen Schaden nimmt. Bei einem sauber montierten Sonnensegel erfordert die kurzfristige Demontage und Neumontage keinen großen Zeitaufwand, da hier nur das lösen von 2 Spannschlössern erforderlich ist und schon kann das komplette Segel abgehängt werden. Dasselbe gilt natürlich für das wieder Einhängen des Sonnensegels.

Strandkörbe

Nicht nur Markisentücher und Sonnensegel werden aus Markisenstoff gefertigt, auch die Strandkörbe mit Markisenstoffbespannung kommen jetzt wieder ganz groß in Mode.